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 Das Vermächtnis der Götter

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BeitragThema: Das Vermächtnis der Götter   09.02.14 13:22

Die Storyline

"Was bringt dich so zum nachsinnen, Schwesterherz?", fragte Apollon seine Zwillingsschwester, die mit sehnsüchtigem Blick aus dem Fenster sah. Artemis zuckte kurz zusammen. Das tat er immer. Einfach aus dem nichts auftauchen - aber jetzt war ihr seine Nähe lieb. Apollons Hand ruhte auf einer ihrer Schultern und mit der anderen Strich er eine braune Haarsträhne aus ihrem Gesicht. Artemis' Blick blieb starr, als ob sie draußen einen bestimmten Punkt fixierte. "Ich frage mich gerade nur wieder, welche von beiden Ideen die schlechtere war."
"Welche Ideen?", fragte ihr Bruder belustigt, doch Artemis antwortete völlig ernst. "Die, dass wir Kinder mit Menschen gezeugt haben, als wir auf der Erde wandelten, oder die, dass sie auf der Erde wandeln, ohne zu wissen, wer sie überhaupt sind."
Apollon tappte ihr kurz auf der Schulter herum. Im Trösten war er nicht gerade der Beste, aber dies war tatsächlich eine Sache, über die auch er in letzter Zeit sehr viel nachgedacht hatte.

Er tappte seiner Schwester noch einmal auf die Schulter und verließ mit einem Seufzen den Raum. Gerade schloss er die Tür hinter sich, da kam Hermes den Gang entlang gelaufen. Er blieb kurz stehen, kratzte sich am Kopf und lief dann wieder zurück in die Richtung, aus der er gekommen war. Apollon schien er gar nicht bemerkt zu haben. "Hermes?", rief er ihm hinterher und dieser drehte sich ruckartig um. "Bei Kerberos' Höllentor, Apollon, du sollst mich nicht immer so erschrecken."
"Tut mir leid", sagte Apollon schnell und fuhr dann fort. "Suchst du etwas? Du siehst so verwirrt aus." Hermes kratzte sich nochmal am Kopf. "Ja, das tue ich tatsächlich." Er zögerte ein wenig. "Ich kann die Schlüssel nicht finden." Apollon wusste nicht einmal, welche Schlüssel Hermes meinte, aber er zeigte ohne Worte auf dessen Gürtel. Hermes blickte ungläubig auf den Schlüssel der neben seiner linken Hüfte baumelte. "Oh!", stieß er hervor.
Apollon begleitete seinen Freund für eine Weile - wo auch immer er gerade hingehen wollte. "Warum sind den in letzter Zeit alle so konfus?", fragte er. "Verbreitet meine Schwester etwa ihre schlechte Laune?"
"Nun ja, schlechte Laune eher nicht. Eben das, was ihr schlechte Laune bereitet", antwortete Hermes. Apollon runzelte die Stirn. "Warum, in aller Welt, bin ich immer der letzte, der solche Dinge erfährt?" Hermes zog die Schultern nach oben.
Nach dem sie beide eine Weile geschwiegen hatten ergriff Apollon wieder das Wort. "Ich finde, wir sollten eine Ratsversammlung einberufen." Sein Freund nickte zustimmend. "Ja, du hast Recht. Was das angeht, gibt es einiges zu besprechen."

Und tatsächlich fand die besagte Ratsversammlung am selben Abend stand. Zeus hatte seinen Kopf auf seine Hand gestützt und den Ellbogen auf die Lehne seines Thrones. Mit gelangweiltem Blick sah er den olympischen Göttern zu, wie sie einer nach dem anderen ihre Plätze einnahmen. "Der letzte macht die Türe zu", brummte er und Demeter schloss die großen prunkvollen und mit Ornamenten verzierten Flügeltüren. dann drehte sie sich um, rückte sich den Ährenkranz auf ihrem Kopf zurecht und setzte sich schließlich auf ihren Stuhl.
Nun richtete Zeus sich auf, seufzte tief und seine dunkle Stimme hallte durch den Saal. "Also, was gibt es denn nun wieder, meine lieben Mitgötter?" Kurzes Gelächter lief durch die Menge. Zeus war schon immer etwas sarkastisch angehaucht. Dann hob er die Hand und deutete auf Artemis. "Artemis, meine Liebe, ich hörte du warst der Auslöser für diese Versammlung." Bevor die Göttin etwas sagte, warf sie einen bösen Blick zu Apollon, doch der wich diesem aus. Schließlich waren es ja er und Hermes, die Zeus nach der Versammlung gefragt hatten.
"Um ehrlich zu sein war mein lieber Bruder der Auslöser." Sie lächelte sarkastisch und deutete auf Apollon und dieser sah zu Boden und bohrte mit dem Fuß auf den Marmorplatten herum.
"Aber ja, es stimmt, es liegt im Grunde an mir, dass diese Versammlung stattfindet." Ein Raunen ging durch die Menge. "Ich frage mich schon seit längerer Zeit, wie ich besseren Kontakt zu meinen Kindern aufnehmen kann."
Alles wurde ruhig und Artemis erntete fragende Blicke. "Ich meine die Kinder, die ich mit einem menschlichen Wesen zeugte."
Das Raunen wurde plötzlich um einiges lauter und Zeus erhob sich ruckartig aus seinem Thron und rief, "Du weißt, das geht nicht, Artemis!"
"Aber, hör mal Zeus, diese Kinder mögen vielleicht nur aus Seitensprüngen entstanden sein, oder weil manche von uns nur etwas Spaß haben wollten, aber das heißt doch nicht, dass wir uns nicht darum kümmern."
Zeus seufzte, denn selbst er hatte Kinder auf der Erde und auch seine Frau Hera war nicht ganz unschuldig. Und genau diese meldete sich nun auch zu Wort. "Sie hat recht, Liebster. Diese Kinder haben noch dazu keine Ahnung wer sie sind. Sie haben Beeinträchtigungen oder Fähigkeiten, die nur wir ihnen erklären könnten."
Zeus seufzte noch einmal und legte seine Hand auf die seiner Frau. Die Stimmung beruhigte sich wieder etwas, als für einige Minuten Schweigen herrschte. Aber als dann Aphrodite das Wort ergriff, erfüllte sich der Saal mit Schweigen, denn Aphrodite war es, die mit Abstand am meisten Kinder mit Menschen gezeugt hatte.
"Sie laufen ungeschützt draußen herum. Dinge haben es auf sie abgesehen, die die Menschen nicht einmal wahrnehmen würden, Dinge, die in ihrem kleinen Menschenverstand nicht einmal existieren! Wir müssen ihnen wenigstens irgendwie Schutz bieten können."
Poseidon, der sich, obwohl er hoch angesehen war, meist aus allem heraus hielt mischte sich nun auch ein. Seine ruhige und unaufgeregte Stimme wirkte der Hysterie entgegen. "Nun ja, es ist ja nicht so, dass wir nicht mit ihnen kommunizieren können. Also-"
"Hast du sie nicht mehr alle!", unterbrach Ares ihn, der gerne mal aus der Haut fuhr. Er war von seinem Sitz aufgesprungen und hatte die Fäuste geballt. "Die denken doch, dass sie geisteskrank werden, wenn sie unsere Stimmen in ihrem Kopf hören!"
Die Versammlung bestand nun nur noch aus aufgebrachten Rufen und hitzigen Diskussion. Zeus ließ einige Minuten sacken, was seine Mitgötter zu sagen hatten, dann richtete er sich langsam auf, holte tief Luft und rief, "Ruhe!"
Augenblicklich hörten alle auf zu reden und sahen ihn überrascht an. Das Abklingen eines Donnergrollen war noch zu hören, aber sonst konnte man eine Stecknadel fallen hören. "Ich werde darüber nachdenken, was man machen kann. Die Versammlung ist nun beendet. Auf Wiedersehen."
Ohne auch nur ein Wort zu sagen, verließen die Götter den Raum.

Nur wenige Tage später war Zeus zu einem Schluss gekommen und berief eine weitere Ratssitzung ein. Die letzte Versammlung steckte ihnen allen noch in den Gliedern und so betraten sie schweigend und andächtig den Saal und setzten sich auf ihre Plätze. Als auch der Letzte es sich bequem gemacht hatte, holte Zeus tief Luft. "Meine lieben Mitgötter, ich bin nun zu einem Ergebnis gekommen. Ich werde euch diesen Vorschlag machen und wir werden schön niveauvoll darüber reden." Einen Herzschlag lang sagte keiner was. "Auf einer abgelegenen Insel in Griechenland, wo wir unseren Ursprung fanden, lebt keine Menschenseele und hat auch nie eine gelebt. Wir könnten dort eine Heimat für unsere Kinder errichten. Es wird Platz genug für alle sein und wird ihnen Schutz bieten, sodass kein Wesen der Dunkelheit ihnen Leid zufügen kann. Sie werden erfahren, dass sie etwas Besonderes sind und werden dort lernen, wie es ist, ein Halbgott zu sein. Wir werden ausgewählte Personen dort hin schicken, die sie unterrichten werden und auf ihre späteres Leben vorbereiten und das wichtigste, sie sind unter Ihresgleichen und ihr könnt mit ihnen kommunizieren, ohne dass sie sich für verrückt halten müssen."
Keiner sprach etwas. Zeus blickte in die Runde. "Nicht gut?"
Athene begann zu klatschen und ein Lächeln umspielte Zeus Lippen. "Wunderbare Lösung!", rief Dionysos und stimmte mit ein, bis schlussendlich alle applaudierten und Artemis sogar vor lauter Glück einige Tränen vergoss.
"Nicht weinen, Schwesterherz", sagte Apollon und beugte sich zu ihre herüber, um ihre den Arm um die Schultern zu legen. "Jetzt wird alles gut. Unsere Kinder werden nun das Leben führen, dass ihnen zusteht."


Die Idee

Die Idee für dieses Rollenspiel basiert auf der Pentalogie Percy Jackson & the Olympians von Rick Riordan. Ursprünglich wurde das Forum von Regisseur und Regie-Assistent am 1. Oktober 2011 gegründet und konnte unter dieser Internetadresse gefunden werden. Nach einigen Monaten verließen Regie und Regie-Assistent das Forum und überschrieben es an Fotini und Daphne, die nach langer Zeit als Admin schließlich aus Zeitgründen mit den Rollenspielen aufhören mussten und so wurde das Forum an Matthew und Helen weitergegeben. Von diesem Zeitpunkt an begannen die Umzugsarbeiten und nun sind wir hier in alter Frische.


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